KURZVOR12 – Baut für Kontakte schaffen Leben e.V. ein Begegnungszentrum

Mein Name ist Anita Tusch, ich bin Herausgeberin eines Print- und Online-Magazins im Süden Berlins. In diesem Jahr habe ich eine Plattform mit dem Namen „KURZVOR12“ gegründet.

Ich habe es zu meiner Mission gemacht, mich mit Vereinen und Institutionen zu beschäftigen und diese mithilfe meiner Möglichkeiten in den Fokus zu rücken. Für den nachstehenden Verein, habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, diesen in ihrem kommenden Vorhaben mit den mir zur Verfügung stehenden Mitteln zu unterstützen.

Das Ziel

Der Verein Kontakte schaffen Leben e.V.  hat ein Grundstück von  1.000 m² in Staaken gepachtet und möchte einen Containerbau als langfristige unabhängige Begegnungsstätte errichten. Mithilfe einer Hilfsaktion in Form einer Crowdfunding-Kampagne soll das notwendige Kapital für den Bau dieser Stätte erworben werden.

STAND DER DINGE!

Der aktuelle Standort ist nur noch bis zum Ende Januar existent und wurde vom Verein gekündigt, da es trotz mehrfacher Versuche, vor Ort keine Entwicklungsmöglichkeiten mehr gab. Die Zeit läuft für die Mitglieder dieses Vereins ab, wenn wir nicht eine neue Stätte ermöglichen. Wir haben vor Ort mit mehreren Mitgliedern ein Video gedreht, um auf den Verein in den sozialen Medien aufmerksam machen zu können. Lieben Dank an dieser Stelle an Patrick Meyer von kiez.report, der für uns das Video gedreht hat.

WARUM HELFE ICH?

Der Gründer des Vereins „Kontakte schaffen Leben e.V.“, Marcel Ehrlich sitzt im Rollstuhl und wird 21 Stunden am Tag betreut. Seine Einschränkungen resultieren aufgrund eines Sauerstoffmangels bei seiner Geburt. Bis heute muss er sich mit dauerhaften und irreparablen Folgeschäden abfinden.

Aufgrund der schweren Behinderung und den vielen Einschränkungen von Marcel Ehrlich habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, mich als Sprachrohr und „Umsetzer“ dieses Vereinsziels einzusetzen.  Zwischendurch dachte ich noch „Mensch, Marcel, ihr seid doch so viele Leute, kannst Du nicht ein Team bilden?“ Denn Anfangs war ich noch der Meinung, mithilfe seiner Mitglieder und seines Umfeldes könne er doch eine Menge selbst erreichen. Doch er erklärte mir immer wieder, dass in seinem Verein Menschen mit Einschränkungen sind und er ihnen vieles gar nicht auferlegen oder aufbürden möchte. „Der Verein besteht aus Menschen, die behindert, blind, eingeschränkt oder auch einfach nur sehr einsam sind. Viele von ihnen sind mehr als ausgegrenzt und kämpfen mit sich selbst.“ erläutert er.

Das war eines der Auslöser, die mich zu der Entscheidung brachten, hier muss geholfen werden. Ein wesentlicher weiterer Faktor, war Marcel selbst. Er beeindruckt mich und das immer wieder, durch seine Art zu denken und zu reden. Auf  mich macht er einen ziemlich geerdeten Eindruck, trotz aller Schwierigkeiten und Hürden, die er durch seine Einschränkungen tagtäglich bewältigen muss.  Derzeit bin ich dabei und baue für diese Hilfsaktion ein Team auf. Mag mich jemand unterstützen? Bitte einfach anrufen. Mithilfe meiner Möglichkeiten und meinem Netzwerk, werde ich alles tun, damit dieser Verein sein Ziel erreicht.

WAS MIR WICHTIG IST!

In Deutschland gibt es ca. 1,5 Mio Rollstuhlfahrer. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Von Geburt an, ist Marcel eingeschränkt. Durch viele Gespräche, die wir geführt haben, hat er mich in die Welt der „Ausgegrenzten²“  hineingeführt. So nennt er es oftmals. Und er geht noch ein Stück weiter und erklärt mit viel Humor in seiner Stimme:

„Es gibt die Menschen,  die ausgegrenzt werden aufgrund einer Einschränkung und dennoch fähig sind, viele Dinge im Alltag zu bewältigen. Und dann gibt es noch die Ausgegrenzten².  Das sind die, die kaum etwas Sinnvolles im Leben aufgrund ihres Handycaps machen können. Dazu gehöre ich. Solange ich denken kann, sitze ich im Rollstuhl, werde 21 Stunden am Tag betreut und für drei Stunden auf die Menschheit losgelassen. Uns will echt keiner sehen“

Das „uns will keiner sehen“ in seinem Satz, hat mich damals so geärgert. Doch er hat mir so viele traurige Geschichten um das Thema „Behinderung+Menschen“ erzählt, dass ich es fast glauben muss. Dennoch, das kann und darf nicht sein. Ausgrenzung ist in keinerlei Hinsicht akzeptabel. Marcel lebt schon etwas zurückgezogen. Seine Liebe gilt den Tieren, denn sie lieben bedingungslos. Er selbst besitzt zwei Hunde, die ihn begleiten und oftmals Lebensenergie schenken. Seine ganze Kraft steckt er in den Verein „Kontakte schaffen Leben e.V.“ – um den Menschen in diesem Verein, das Gefühl zu geben, sie sind nicht alleine und immer gerne gesehen! Und wer einmal dabei war, erkennt schnell – wie sehr die Mitglieder diese gemeinsame Zeit genießen.

Patrick Meyer im Dreh und Interview mit Marcel Ehrlich auf dem Grundstück in Staaken

MEHR ÜBER DEN VEREIN KSL e.V

2010 wurde der Verein KSL e.V. mithilfe von Freunden gegründet. „Kontakte schaffen Leben e.V.“ hat sich zur Aufgabe gemacht, die soziale Integration von Behinderten, Senioren und Alleinerziehenden zu fördern. Die über 50 Mitglieder machen viel mehr, als sich einfach nur regelmäßig  gemeinsam zum Mittagessen oder Frühstücken zu treffen. Die meisten von ihnen sind einsam, fühlen sich ausgegrenzt und wissen ihren Alltag nicht zu bestreiten. Hier ist KSL eine Art Zufluchtsort, Lebenselixier und zu Hause für jeden Einzelnen geworden. Durch die Gemeinschaft findet Austausch statt und hilft dadurch immer ein Stück weit, mit den  jeweiligen Lebenssituationen klar zu kommen. Übrigens, jeder wird mit offenen Armen aufgenommen.

ICH BIN REALIST, ICH GLAUBE AN WUNDER!

Ich glaube fest daran, mithilfe von Unterstützern, Sponsoren und Mithelfern kann eine Vereinsstätte realisiert werden und das Ziel dieses Vereins ermöglicht werden.

Für den Bau einer Vereinsstätte werden 50.000 € benötigt. Wir möchten einen Ort erschaffen, an dem der Verein „Kontakte schaffen Leben e.V.“ weiterhin die wertvolle Arbeit, Menschen aus der Einsamkeit herauszuholen fortführen kann.

Jeder Spender wird von uns mit Einverständnis, namentlich genannt und einen ausführlichen Bericht über den Verlauf gibt es auf dieser Website sowie in der nächsten CLIQUE-Print-Ausgabe, die im Februar 2018 – unter dem Titel: INSPIRATION erscheinen wird.

Wer mithelfen möchte eine Begegnungsstätte für den Verein KSL e.V. zu bauen, spendet einen Betrag seiner Wahl. Auch Hilfen werden benötigt für die Bauphase. 

Spenden entweder über LEETCHI.com – Stichwort: KURZVOR12

Oder direkt an den Verein überweisen:

Verwendungszweck: KURZVOR12

Kontakte schaffen Leben e.V.
Konto-Nr.: 058 075 5700
Bankleitzahl: 100 400 00
Commerzbank
IBAN: DE32 1004 0000 0580 7557 00
BIC: COBADEFFXXX

schneller Kontakt: Im Auftrag für KSL e.V.

Anita Tusch – info@clique-sued.de  – mobil  0173 24 12 300

Was Marcel im Zuge eines Telefonates einmal sagte und in Erinnerung blieb:  

„Ich habe mir eine Ausdrucksform gesucht, um diese Erfahrungen für andere nutzbar zu machen. Für mich das Sinnvollste, um einen Mehrwert für die Gesellschaft darzustellen.  Ich wusste nicht, was ich sonst aus meinem Leben machen sollte.“  Marcel Ehrlich. 

 UNSER VIDEO – KURZVOR12 – Wir bauen eine Vereinsstätte für KSLe.V. 

VIELEN DANK FÜRS LESEN und MITMACHEN – egal welcher Art. Wir freuen uns, wenn ihr diese Geschichte weiter erzählt, das Video weiterleitet oder direkt auf der facebook-Seite von KURZ-VOR-12 – den hoffentlich erfolgreichen Verlauf mit verfolgt. DANKE!

Hier gehts zur facebook-Seite von KONTAKTE SCHAFFE LEBEN

WOFÜR SO VIEL GELD?

Das Geld wird größtenteils für 6 Wohn-Container, die insgesamt ca. 75 m² groß sein werden, benötigt. Bisher habe ich Angebote, die sich ca. auf 30.000 Euro belaufen. Allerdings benötigen wir noch einen Kran, der die Container auf das Grundstück lädt. Das Grundstück muss vorher noch gerodet werden. Auch der Bau einer Bodenplatte für die Container muss vorher realisiert werden. Hinzu kommen noch die Anschlüße für Wasser- und Strom. Einrichtung einer Küche und einer barrierefreien Toilette. Geplant ist 1 großer Gemeinschaftsraum, in dem gemeinsam gekocht und gegessen werden kann. Und dann noch die Nebenkosten, die jetzt schwer einzuschätzen sind – Für Hilfen jeglicher Art – wären wir sehr dankbar!

DU WILLST WISSEN, WIE DIESE GESCHICHTE ENTSTANDEN IST –

DANN KLICKE HIER WEITER!

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