Wer Unmögliches macht, kann Mögliches erreichen!

Irgendwo habe ich einmal gelesen, dass man mindestens einmal im Leben etwas Verrücktes machen sollte! 

Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle und für mich eine Aufgabe auf deren Reise ich Euch gerne mitnehmen möchte, da ich Eure Begleitung, Rat, Tat und Unterstützung benötige.

Denkst Du auch immer Du bist alleine? Musst alles selbst lösen? Keiner hilft? Verlässt Dich auch so oft der Mut?

Wenn ich lange nachdenke ob ich ein Projekt umsetze oder nicht, fallen mir immer mehr Gründe ein etwas NICHT zu tun. Doch dieses Mal ist es anders. Ehrlich gesagt, habe ich mich getraut, mich einfach mal von zu vielen Gedanken frei zu machen. Gar nicht so einfach, denn der Zweifel ist immer an meiner Seite. Schnell schleicht sich ein neuer Gedanke ein: „Gehst du nicht zu naiv an dieses Projekt heran?“ Und wisst Ihr was, auch von diesem Gedanken habe ich mich nach geraumer Zeit einfach frei gemacht.

Einfach machen, wie oft habe ich das schon zu anderen gesagt? Nun geht es los in ein Projekt, dessen Ausgang nicht zu bestimmen ist…eine Reise startet! Einfach machen!

Auf den Verein Kontakte schaffen Leben bin ich über den Gründer und Organisator der Christmas Bike-Tour Bernd Masche gestoßen.  Damals fragte ich ihn, ob er mir im Rahmen meiner Projektidee KURZVOR12, einen Verein benennen könne, bei dem es KURZVOR12 ist, bzw. wo man wirklich #mehrhelfen sollte.  Nachdrücklich sagte ich, „bitte nicht einen Verein, der sowieso schon mit viel Geld gesegnet ist. Er verstand sofort und nannte mir zwei Vereine.

Der zweite Verein hat sich nicht bei mir gemeldet, aber der Gründer, Marcel Ehrlich von dem Verein Kontakte schaffen Leben e.V. rief zurück. Das war der Beginn einer Bekanntschaft, ja man kann sogar Freundschaft sagen, die schon bei der ersten Begegnung Spuren hinterlassen hatte.

Wer noch einmal mehr über den Verein und die Anfänge Bescheid wissen möchte, klickt hier weiter.

Im Mai hatten wir den Bericht erstmalig im Printmagazin CLIQUE veröffentlicht. Wie es oftmals bei Interviews ist, verläuft der Kontakt ein wenig in den Sand. Doch hier sollte es anders sein. Marcel und ich sprachen öfters miteinander und er hielt mich über den Verein auf dem Laufenden. So war es unabdinglich, mehr Einblick in das Vereinsleben zu bekommen. Eines Tages gestand er mir, dass er die Räumlichkeiten aufgeben möchte, die Gründe waren mir mehr als verständlich und ich konnte diese Entscheidung sehr wohl nachvollziehen.

Gleichzeitig erzählte er mir, dass er einen neuen Schritt wagen möchte, dies jedoch ohne Hilfe nicht realisieren könne.  Anfangs war ich noch der Meinung, mithilfe seiner Mitglieder und seines Umfeldes könne er doch eine Menge erreichen. Doch er erklärte mir immer wieder, dass in seinem Verein Menschen mit Einschränkungen sind und er ihnen vieles gar nicht auferlegen oder aufbürden möchte. „Der Verein besteht aus Menschen, die behindert, blind, eingeschränkt oder auch einfach nur sehr einsam sind. Viele von ihnen sind mehr als ausgegrenzt und kämpfen mit sich selbst.“

Sein Ziel ist es einfach nur einen Ort zu erschaffen, wo sie hingehen können, nicht alleine sind, so angenommen werden wie sie sind. Keiner stellt groß Fragen, es wird einfach gemeinsam Zeit verbracht. Das ist das Credo dieses Vereins.

Sicherlich, die aktuellen Räume  sind jetzt gekündigt und nur noch bis Januar 2018 verfügbar, dennoch, sein Enthusiasmus und die Intension, die hinter dem Verein steht ist ungebrochen, so  streckte er seine Fühler nach etwas eigenem, autarken aus und wurde fündig.

„Glücklicherweise habe ich ein Grundstück in Staaken gefunden und konnte es für uns pachten. Es ist ein Grundstück mit 1.000 m². Hier hätte ich gerne ein eigenständiges Zentrum für uns.“ Erzählt er mir und setzte nach: Fällt Dir dazu etwas ein, Anita, wie wir das realisieren können?

Das war der Startschuß für ein Projekt, von dem ich bis dato noch nichts ahnte. Ich überlegte hin und her, fragte Menschen um mich herum aus, was und wie man helfen könne. Schlussendlich bin ich zum Entschluß gekommen: Das wird schwierig, doch nicht unmöglich. Irgendwo hatte ich mal gelesen, nur wer Unmögliches macht, kann Mögliches erreichen.

So entstand Stück für Stück die Idee, das Projekt mithilfe einer Crowdfunding-Kampagne zu realisieren. Mittlerweile haben wir den ersten Termin an dem wir ein Video mit Unterstützern und Vereinsmitgliedern vorbereiten. Natürlich wollen wir auch Fotos machen. Wie sich herausstellte ist der Eigentümer des Grundstücks super sympathisch und unterstützt das Projekt mit seiner Familie wo er kann.

Die Reise beginnt! Wir werden Euch auf dem Laufenden halten….bis demnächst 🙂 !

 

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